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Ausgangspunkt ist das Bedürfnis des Menschen, Informationen und Emotionen wirkungsvoll vermitteln zu wollen. In diesem Sinne werden z.B. sprachliche Aussagen mit Handbewegungen verstärkt, Texte illustriert oder Bilder musikalisch umgesetzt. Die Digitaltechnik ermöglicht es, solche kommunikativen Inhalte in mehrschichtigen Formen zwischenzuspeichern. Mittels technischer Medien können diese mit zusätzlicher Funktionalität versehen und künstlerisch verdichtet werden. Gestaltet wird dabei auch die Form, in der die Inhalte interaktiv abgerufen werden. Der Konsument wird dabei in vordefinierten technischen Kanälen (CD, DVD, Internet, etc.) durch den medial aufbereiteten Inhalt geführt. Er kann gezielt auf den Ablauf Einfluss nehmen und so die verschiedenen Medienbausteine in wirkungsvoller Kombination empfangen. Das Fach Medienintegration hat hier die Aufgabe zu vermitteln, wie diese Inhalte (Medienbausteine) sinnvoll informatorisch aufbereitet, abgelegt und verwaltet werden können.
Lerninhalte
Die Studierenden erfahren und erforschen in praktischer wie theoretischer Form
- wie Inhalte und Kommunikationsabläufe technisch umgesetzt werden können
- wie die Medienbausteine Ton, Text, Bild (statisch und dynamisch) und ihre Kombinationen wirken, wie sie erstellt und modifiziert werden können
- wie aus einer Idee anhand von Storyboard, Strukturplan und Programmierung interaktive multimediale Applikationen und Internetproduktionen erstellt werden
- die dafür notwendigen Werkzeuge in Hard- und Software sowie ihren praktischen Einsatz
- auf welchen Distributionskanälen welche Arbeiten am sinnvollsten präsentiert werden können.
- Software Programmierung, Physical Computing, Hardware Konstruktion
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