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Studentische Arbeiten, Semesterprojekte und Diplomarbeiten


 

Aktuelle Arbeiten von Studierenden 

127
Eine Komposition von Lukas Huber
Don. 10. Juni 2010

Dreiteiliges Komposition für Midiflügel und Mensch 

Bei der Komposition "127" handelt es sich primär um ein Musikstück.  

Die Form ist dreiteilig wobei sie sich etwa wie folgt beschreiben lässt:  

a / b / a' c. Die gesamte Komposition hat ihren Keim im ersten Teil.  

Stilistisch gesehen arbeitet sich das Stück in seiner Entwicklung grob  

durch die letzten 200 Jahre Musikgeschichte durch.  

 

Da der erste Teil stark romantisch angehaucht ist und der Midiflügel noch  

keine Einwirkung hat, kann man den Anfang der Komposition folglich als  

traditionellen Einstieg bezeichnen. Die vier Themen auf denen die Komposition  

aufgebaut ist werden in diesem ersten Teil vorgestellt.  

 

Der zweite, viel grösser angelegte Teil bewegt sich nicht mehr in einem so  

traditionellen Rahmen. Zwar ist auch hier die Musik sehr romantisch gehalten,  

nun spielt aber der Midiflügel den Grossteil dessen, was wiedergegeben wird  

und der Pianist tritt etwas in den Hintergrund. Der Interpret bedient nämlich  

während des gesamten Teiles nur eine einzige Taste. Durch dieses f allerdings,  

kann der Spieler noch Dynamik und Tempo der Interpretation bestimmen.  

Der Spieler hält folglich die Zügel noch in der Hand. Die Möglichkeiten des  

Midiflügels werden in diesem Teil so ausgenutzt, dass durch das anschlagen  

von sehr vielen Tasten (von einem Menschen unmöglich zu spielen)  

eine reichere Klangfülle erreicht wird.  

 

Im dritten und letzten Teil nun ändert sich erneut alles. Im ersten Abschnitt  

dieses Teils wird der erste Teil der Komposition in einer leicht veränderten  

Version gespielt. Nun spielt der Midiflügel den wesentlichen Teil und der  

Interpret ergänzt. Nach diesem Abschnitt beginnt der Flügel endlich die  

gesamte Kontrolle zu übernehmen und entscheidet nun, aus einer Auswahl  

von Möglichkeiten selbst was gespielt wird.  

 

In dieser Komposition werden, wie oben beschrieben, viele Eigenheiten  

des Midiflügels ausgenutzt (maschinelle Genauigkeit, das Anschlagen sehr  

vieler Tasten gleichzeitig, extreme Schnelligkeit, usw.). Trotzdem habe ich  

versucht die Komposition so zu gestalten, dass dies nicht im Vordergrund  

steht, sondern sich diese Dinge möglichst schön in die Komposition integrieren,  

wesentlicher Bestandteil und nicht nur Spielerei werden.  

Auch habe ich versucht weniger plakative Eigenschaften des Midiflügels  

herauszufinden und zu verwenden, so etwa sehr leises Spielen bei gleichzeitig  

hoher Geschwindigkeit, was von Menschenhand unmöglich zu spielen wäre.  

 

Partitur als PDF:  

--> hier klicken!

 


 

Infos zum Disklavier (Midiflügel von Yamaha) auf Wikipedia:  

--> hier klicken!

 

Aufnahmen folgen in Kürze  

 

 

 

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